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Überblick über die Inhalte des christlichen Glaubens

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Teil 3: Die Lösung für den Bund der Liebe und Gerechtigkeit

Um die vollkommene Liebe und Gerechtigkeit in der Welt wiederherzustellen und uns Menschen das ewige Leben nach dem Tod zu ermöglichen, muss unsere Schuld ein für alle Mal „beglichen“ werden, was aufgrund seiner Allmacht nur Gott selbst vollbringen kann. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass die Begleichung von Schuld immer mit Leid verbunden ist, da irgendjemand für den entstandenen Schaden aufkommen muss: Entweder derjenige, der den Schaden verursacht hat, wird gerecht (d.h. im selben Ausmaß) dafür bestraft; oder derjenige, dem der Schaden zugefügt wurde, verzichtet auf eine gerechte Bestrafung, vergibt dem Schuldigen liebevollerweise, muss dafür aber den entstandenen Schaden selbst tragen.

Auch die Begleichung der Schuld von uns Menschen gegenüber Gott führt also zwangsläufig zu Leid: Falls Gott uns für unsere Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit gerecht bestraft, müssen wir Menschen leiden, indem der Schaden, den wir im Laufe unseres Lebens angerichtet haben, im gleichen Ausmaß uns selbst widerfährt. Falls Gott uns unsere Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit hingegen liebevoll vergibt, muss Gott selbst leiden, indem er den durch uns verursachten Schaden (in sich) selbst trägt und verarbeitet. Das Einzigartige an Gott ist, dass er sowohl vollkommen gerecht als auch vollkommen liebevoll ist. Daher möchte und muss Gott unsere Schuld sowohl gerecht bestrafen als auch liebevoll vergeben, um seine göttliche Integrität zu wahren. Doch wie kann eine gerechte Bestrafung, die zu menschlichem Leid führt, und eine liebevolle Vergebung, die zu göttlichem Leid führt, gleichzeitig stattfinden? 

Logisch betrachtet gibt es nur eine Möglichkeit: Gott muss in menschlicher Gestalt auf die Erde kommen und die gerechte Strafe für unsere Schuld selbst erleiden, um uns Menschen dadurch unsere Schuld liebevoll zu vergeben. Und genau das ist gemäß der Bibel vor etwa 2.000 Jahren geschehen: So verzichtete der göttliche Sohn damals freiwillig auf seine göttlichen Privilegien und kam in der Person Jesus Christus selbst in unsere unheile, zerbrochene Welt. Gemäß der Bibel war Jesus Christus sowohl Gott als auch Mensch, da er trotz seiner menschlichen Gestalt seine göttliche Identität bewahrte. Auch auf Erden war Jesus Christus daher stets mit seinem göttlichen Vater verbunden und vom Heiligen Geist erfüllt. Dadurch gelang es ihm, ein Leben in vollkommen liebevoller und gerechter Beziehung mit Gott zu führen und als einziger Mensch frei von Schuld zu sein.

Um uns Menschen das ewige Leben nach dem Tod zu ermöglichen, obwohl wir es aufgrund unserer Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit nicht verdienen, hat Jesus Christus für uns den größtmöglichen Liebesbeweis erbracht: So hat er sich dazu bereit erklärt, die volle Verantwortung für die Schuld von uns Menschen zu übernehmen und dafür an unserer Stelle von Gott gerecht bestraft zu werden - und das, obwohl Jesus Christus selbst frei von Schuld war. Doch wie sollte eine gerechte Bestrafung aussehen? Da der Schaden, den wir Menschen durch unsere Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit im Laufe der Jahrhunderte in der Welt angerichtet haben, unermesslich groß ist, musste Jesus Christus, um für all unsere Schuld gerecht bestraft zu werden, ein unermesslich großes Leid über sich ergehen lassen: Als nun schwer Beschuldigter ertrug er die Verachtung seines geliebten göttlichen Vaters und seiner Mitmenschen, er begab sich dadurch in göttliche und menschliche Isolation und er opferte sein eigenes, unschuldiges Leben durch einen qualvollen Tod am Kreuz.

Nur aufgrund dieses ultimativen, göttlichen Opfers war es Gott möglich, gleichzeitig Gerechtigkeit (Bestrafung der menschlichen Schuld am Kreuz) und Liebe (Vergebung der menschlichen Schuld am Kreuz) walten zu lassen. So bestrafte Gott zwar unsere Schuld, er vergab sie uns aber gleichzeitig auch, indem er nicht uns, sondern stellvertretend Jesus Christus, den menschgewordenen Gott, dafür am Kreuz leiden und sterben ließ. Doch Gottes Liebe ist gemäß der Bibel so groß, dass sie sogar den menschlichen Tod überwinden kann. Daher wurde Jesus Christus am dritten Tag nach dem Tod von seinem göttlichen Vater auferweckt und bekam das ewige Leben zurückgeschenkt. Nach seiner Auferweckung vom Tod blieb Jesus Christus noch 40 Tage lang auf der Erde, um die Menschen von seiner Auferweckung zu überzeugen und ihnen Hoffnung auf das ewige Leben nach dem Tod zu machen. Anschließend kehrte Jesus Christus zu seinem göttlichen Vater und dem Heiligen Geist zurück und wurde zum zukünftigen Richter über die Menschheit ernannt. Weitere zehn Tage später sendete der göttliche Vater seinen Heiligen Geist auf die Erde, damit dieser die Beziehung zwischen Gott und uns Menschen festigt.

Frage: Die Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit des christlichen Glaubens steht und fällt mit der Frage, ob Jesus Christus wirklich vom Tod auferweckt wurde und damit göttlich ist. Lässt sich die Auferweckung Jesu Christi beweisen?

Erfahren Sie mehr:

Teil 1: Der Bund der Liebe und Gerechtigkeit
Teil 2: Das Problem mit dem Bund der Liebe und Gerechtigkeit
Teil 3: Die Lösung für den Bund der Liebe und Gerechtigkeit
Teil 4: Die vier Wahrheiten des christlichen Glaubens
Teil 5: Der neue Bund der Liebe und Gerechtigkeit


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