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Auf der Grundlage des ultimativen, göttlichen Opfers, durch das die Liebe Gottes und die Gerechtigkeit Gottes über unsere Schuld gesiegt haben, erhalten wir Menschen gemäß der Bibel die Möglichkeit, in eine von Schuld unbelastete Beziehung mit Gott zurückzukehren und die Zusage für das ewige Leben nach dem Tod wiederzuerlangen. Hierzu müssen wir die folgenden vier Dinge als Wahrheit erkennen und annehmen:
1. Wir erkennen, dass sich alle Menschen zutiefst nach Liebe und Gerechtigkeit sehnen und dass sich diese tiefe Sehnsucht nur durch die Existenz eines vollkommen liebevollen und gerechten Gottes plausibel erklären lässt. Der ursprüngliche Sinn unseres Lebens besteht deshalb darin, in vollkommener Liebe und Gerechtigkeit zu leben. Und da nur Gott vollkommen liebevoll und gerecht ist, können wir Menschen unsere Sehnsucht nach Liebe und Gerechtigkeit nur durch ein Leben in Beziehung mit Gott vollständig und dauerhaft stillen.
Frage: Lässt sich die Existenz Gottes beweisen?
Frage: Was bedeutet es, ein Leben in Beziehung mit Gott zu führen?2. Obwohl nur Gott vollkommen liebevoll und gerecht ist, suchen wir Menschen unsere Erfüllung meist nicht in Gott, sondern ausschließlich in anderen Personen und Dingen sowie in uns selbst. Wir versuchen also, unser Leben vollständig ohne Gott zu führen, und lehnen Gottes Existenz, Liebe und Gerechtigkeit dadurch indirekt ab. Da alle anderen Personen und Dinge - genauso wie wir selbst - aber unvollkommen und vergänglich sind, wird unsere Hoffnung auf Erfüllung immer wieder aufs Neue durch sie enttäuscht. Dies führt zu einer kontinuierlichen Unsicherheit und Instabilität in unserem Leben, an deren Last wir zunehmend innerlich „zerbrechen“. Aufgrund unserer inneren Zerbrochenheit sind wir so sehr mit uns selbst beschäftigt, dass wir nicht mehr dazu in der Lage sind, in vollkommener Liebe und Gerechtigkeit mit unseren Mitmenschen zu leben. Durch unser oft liebloses und ungerechtes Verhalten enttäuschen und verletzen wir unsere Mitmenschen und zerstören langfristig unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Doch anstatt uns unsere innere Zerbrochenheit und Schwäche einzugestehen, geben wir Gott die Schuld an unserer Situation oder verlieren unseren Glauben an ihn sogar vollständig. Durch diese Einstellung sowie durch den Schaden, den wir mit unserer Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit in der von Gott erschaffenen Welt anrichten, kränken wir Gott und machen uns ihm gegenüber schuldig.
Frage: Warum machen wir uns gegenüber Gott schuldig?
3. Wir erkennen, dass unsere Schuld ein für alle Mal „beglichen“ werden muss, damit die vollkommene Liebe und Gerechtigkeit in der Welt wiederhergestellt werden kann und wir reinen Gewissens in einer von Schuld unbelasteten Beziehung mit Gott und unseren Mitmenschen leben können. Da Gott sowohl vollkommen gerecht als auch vollkommen liebevoll ist, möchte und muss er unsere Schuld sowohl gerecht bestrafen als auch liebevoll vergeben. Um dies zu ermöglichen, kam der göttliche Sohn vor etwa 2.000 Jahren in der Person Jesus Christus selbst auf die Erde und erbrachte für uns den größtmöglichen Liebesbeweis: Er erklärte sich dazu bereit, die volle Verantwortung für die Schuld von uns Menschen zu übernehmen und dafür an unserer Stelle von Gott gerecht bestraft zu werden: Als nun schwer Beschuldigter ertrug Jesus Christus die tiefe Verachtung seines geliebten göttlichen Vaters und seiner Mitmenschen, er begab sich dadurch in völlige göttliche und menschliche Isolation und er opferte sein eigenes, unschuldiges Leben durch einen qualvollen Tod am Kreuz. Nur aufgrund dieses ultimativen, göttlichen Opfers war es Gott möglich, uns Menschen gegenüber gleichzeitig Gerechtigkeit (Bestrafung unserer Schuld am Kreuz) und Liebe (Vergebung unserer Schuld am Kreuz) walten zu lassen. Wenn wir erkennen, dass wir auf die Übernahme unserer Schuld durch Jesus Christus angewiesen sind, und darauf vertrauen, dass unsere Schuld stellvertretend durch seinen Tod beglichen wurde, dann betrachtet Gott uns trotz unserer Schuld als unschuldige Menschen, da er in uns nicht länger unsere Schuld, sondern die aufopfernde Liebe Jesu Christi sieht.
4. Wir vertrauen darauf, dass der göttliche Vater Jesus Christus aufgrund seiner vollkommenen Liebe vom Tod auferweckt und ihm das ewige Leben zurückgeschenkt hat. Dies zeigt uns, dass Jesus Christus tatsächlich göttlich ist und dass wir uns auf die Zusagen Gottes in der Bibel verlassen können. Aufgrund der Begleichung unserer Schuld durch den Tod Jesu Christi haben daher auch wir im Anschluss an unseren Tod wieder die Zusage für das ewige Leben in einer Welt vollkommener Liebe und Gerechtigkeit.
Frage: Lässt sich die Auferweckung Jesu Christi beweisen?
Teil 1: Der ursprüngliche Bund der Liebe und Gerechtigkeit
Teil 2: Das Problem mit dem Bund der Liebe und Gerechtigkeit
Teil 3: Die Lösung für den Bund der Liebe und Gerechtigkeit
Teil 4: Die vier Wahrheiten des christlichen Glaubens
Teil 5: Der neue Bund der Liebe und Gerechtigkeit